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Acht Siege, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen ist die Ausbeute für den SK Altenkirchen am heutigen 1. Advent. Um 10.00 Uhr begannen die Jüngsten von uns mit ihrem Mannschaftskampf gegen die Sfr Hillscheid II. Die Hillscheider mit einer langen Tradition im Schachbezirk Rhein-Westerwald traten nur mit drei Spielern an, so dass Christian Denker zu einem kampflosen Punkt kam. Leon Suchodolski gegen Markus Portugall und Marcel Böttcher Can Erdogan waren ihren Gegner sehr überlegen und holten Figur um Figur, 2 weitere Punkte waren das Ergebnis. Nur Stavros Manos, der die Begrüßung der Gäste souverän meisterte, musste sich seinem starken Gegner Hendrik Simon geschlagen geben. Schon nach anderthalb Stunden war der zweite Sieg in der 2. Kreisklasse perfekt. SK Altenkirchen V steht damit auf dem 4. Tabellenplatz.

Um 11.00 Uhr begaben sich die Mannen um Mannschaftsführer Martin Kaster an die Bretter. Nach der sehr schmerzlichen Niederlage in Siershahn, galt es am 4. Spieltag der 1. Rheinland-Pfalz Liga den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Max Weimann war es dieses Mal vergönnt den ersten Punkt nach drei Stunden Spielzeit einzufahren. Sein Gegner Alexander Dany (2148) schien nicht die rechte Spielauffassung mitgebracht zu haben. In schon schlechterer Stellung versuchte er am Damen Flügel einen Durchbruch, der im den sofortigen Verlust einbrachte. Claude Wagener gegen Vasile Carafici (2082) schien anfänglich etwas gedrückt zu stehen, fand aber zurück ins Spiel und gewann durch eine sehenswerte, kleine Kombination eine Figur, was den 2. Punkt einbrachte. Oliver Heidorn erging es leider umgekehrt. Nachdem er seine Figuren etwas ungünstig aufgestellt hatte, riss sein Gegner Philipp Rötlich (1837) mit einer Doppeldrohung die Initiative an sich, was im letztendlich eine Figur und den Sieg einbrachte. Thomas Hoffmann und Wolfgang Kabierschke überzeugten an Brett 7 und 8. Beide überspielten ihre Gegner und Mario Frech (1894) und Stefan Müllenbruck (1880) und brachten den SK Altenkirchen mit 4:1 in Führung. Andreas Brühl hatte es mit Lew Yankelevich (2264) zu tun, der schon Bundesliga Erfahrung besitzt. Er spielte die spanische Variante in den ersten 20 Zügen á tempo, Andreas Brühl  fand aber noch eine Remiswendung, dadurch dass er mit seinem Turm in das gegnerische Lager eindringen konnte. Den Gesamtsieg von 6:2 machten Dr. Ljuboschitz mit einem Sieg gegen Matthias Braun (2071) und Martin Kaster mit einem Remis gegen Julian Rubel (2047) perfekt.

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