AK I verliert knapp gegen Schott Mainz III

von Andreas Brühl

Die erste Mannschaft des SK Altenkirchen verlor ihr Auswärtsspiel beim TSV Schott Mainz III nach zähem Kampf denkbar knapp mit 3,5:4,5. Wir hatten uns entschieden, die Mannschaft nach dem Ausfall von Reiner Schmidt nicht durch einen Ersatzspieler aus der Zweiten aufzufüllen. Dies hatte den Vorteil, dass wir ein vorderes Brett (Brett 2) freilassen konnten und die Bretter 1 und 3 mit Weiß spielten.

An Brett 1 zahlte sich diese Überlegung auch aus, Andreas Brühl besiegte FM Kai Wornath, dabei war aber eine Menge Stellungsglück im Spiel: Die Variante, mit der Andreas einen kombinatorischen Einschlag des Gegners eigentlich zu widerlegen gedachte, scheiterte an einem Springerfang. Stattdessen stand ihm als „Nebenlösung“ eine Mattkombination zur Verfügung. An Brett 8 wurde Ingo Schmerda nach ganz passabler Eröffnung von seinem Gegner Christoph Manus nach und nach überspielt. Das gleiche galt auch für Johannes Krumm an Brett 6 gegen Christian Kühner.

Spielstand also 1:3 aus unserer Sicht, und zudem nur ein einziges Brett (Konstantin Weber an Brett 8 gegen Lea Maria Brandl) an dem wir einen gewissen Stellungsvorteil reklamieren konnten. Noch dazu verlor Martin Kaster sein sicherlich haltbares Endspiel mit Minusbauer bei ungleichen Läufern, in das er sich gegen FM Andre Lisanti aus sehr schlechter Stellung heraus gerettet hatte, weil er den Gewinnplan des Gegners zu spät erkannte. Die kämpferische Leistung, mit der wir uns danach gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Rheinland-Pfalz-Liga zu stemmen versuchten, war aller Ehren wert. Bei Claude Wagener an Brett 3 gegen Daniel Gölz hatte man den Eindruck, dass sich 30 Züge lang eigentlich nicht viel an der Stellung veränderte. Was sich aber veränderte, war die Bedenkzeit, und zwar zu seinen Gunsten. Nur noch 2:4. Thomas Hoffmann (Brett 5 gegen Marco Lisanti) kämpfte seit dem späten Mittelspiel eher ums remis. Als man ihm aber sagte, dass er auf Gewinn spielen müsse, glückte ihm eben dies auf wunderliche Weise. Die Sensation wurde aber an Brett 8 zunichte gemacht. Hier verteidigte sich Konstantins Gegnerin so lange, bis ihm die Zeit ausging und er ins Remis einwilligen musste.
Nun haben wir leider nur noch kleine Chancen auf den Klassenerhalt, werden am letzten Spieltag aber sicherlich nochmal alles geben.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Abgerechnet wird erst nach der letzten Runde! Jetzt geht es darum am letzten Spieltag nochmals alles zu geben und versuchen die Klasse noch zu halten…

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