Sieg gegen Trier in Unterzahl

Matchwinner Thomas Hoffmann und Martin Kaster kämpfen über sechs Stunden um den Sieg

Heute Morgen ging es über die tatsächlich schon mit Schnee überzogen Höhen der Eifel Richtung  Trier. Dort fand das erste richtig Abstiegsduell der Saison statt. Und die Bedingungen warten nicht so schön für uns. Claude Wagner (nominell Brett 2) und Holger Telke (nominell Brett 5) mussten schon im Vorfeld ansagen. Dafür sprangen für diesen wichtigen Wettkampf unseren Dauerersatz Ingo Schmerda und Johannes Krumm in die Bresche. Als jedoch noch Max Weimann (nominell Brett 2) aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen musste, waren die Ressourcen erschöpft. Leider fand sich kein Ersatz mehr. Daher begann das Spiel mit 0:1 und alle mussten ja sowieso schon zwei Bretter höher spielen als normal. Nach kann drei Stunden Spielzeit konnten wir auf ein paar Brettern Vorteile verbuchen, doch nichts wirklich greif bares. Dann folgte das erste Remis durch den Mannschaftsführer Reiner Schmidt an Brett 5. Eigentlich sollte da mehr drin sein, doch nach einer ungenauen Eröffnung war er froh, dass sein Gegner Remis bot und nahm an. 0,5:1,5. Doch dann kam die erste Wende…leider zu unseren Ungunsten. Olli Heidorn an Brett 3 verlor in der Stellung den Faden und musste sich dem sehr starken Spiel des Gegners beugen. 0,5:2,5 Dann der erste Lichtblick! Johannes Krumm zeigte an Brett 8 eine souveräne Leistung gegen seine junge Gegnerin und holte den ersten Punkt. 1,5:2,5. Zu der Zeit stand Andreas Brühl an Brett 1 etwas besser, Martin Kaster an Brett 4 hatte einen Bauern mehr, aber eine sehr schwierige Stellung, Thomas Hoffmann an Brett 6 hatte leichte Vorteile und Ingo Schmerda an Brett 7stand gefühlt etwas besser. So ging es in die Zeitnotphase und darüber hinaus. Ingo fand leider kein Mittel gegen die Auffangstellung seines Gegners und willigte in ein Remis ein, 2:3. Kurz darauf folgte der Ausgleich durch Andreas Brühl, der seinen Positionsvorteil sehr gut umsetzte und sich seinen ersten Saisonsieg holte. 3:3, zwei Partien liefen noch. Thomas Hoffmann versuchte seinen minimalen Vorteil immer weiter zu vergrößern, während Martin Kasters Partie sehr scharf und zweischneidig wurde. Beide Kontrahenten hatten Freibauern gebildet und Martin musste dazu noch auf diverse Mattdrohungen achten. Die Bewertungen der Stellung konnten sich mit jedem Halbzug schlagartig ändern. So verging die Zeit. Nach über sechs Stunden Spielzeit und heroischem Gedankenkampf schaffte es Thomas Hoffmann die Vorteile seiner Stellung immer mehr zur Geltung zu bringen und zwang den Gegner zur Aufgabe. Kurz danach war es auch für Martin geschafft. Ein gedachtes Gewinnmanöver des Gegners ging nach hinten los und auch die Remisabwicklung klappte nicht, so das Martin einen wohlverdienten Sieg zum 5:3 für den SK Altenkirchen einfuhr. Das Abenteuer Oberliga lebt!

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