Das sollte reichen!

Bericht von Reiner Schmidt

Durch einen klaren 5:3 Sieg gegen Gau-Algesheim stehen acht Mannschaftspunkte und Platz 6 in der Scorecard.

Je nachdem wie die 2. Bundesliga im August spielt steigen 2 bis 3 Mannschaften aus der OSW ab. Durch den Sieg ist das Polster nach „unten“ aber groß genug den Klassenerhalt jetzt schon zu feiern.

Nach einer Minute Spielzeit stand es 2:1 für uns. Bei Gau-Algesheim fehlten 2 Spieler bei uns einer. Daher konnten Olli und Clara (Mrs. 100 % in der Oberliga!) gelassen dem Rest entgegensehen.

An Brett 1 mußte Andreas mal wieder gegen den GM Ovsejevitsch antreten. In einer absolut harmlos aussehenden Eröffnungsstellung entkorkte der GM im siebten Zug Dh3 und Andreas stand sehr schlecht. Das hatte er auch noch nicht gesehen. An Brett 4 konnte Martin eine Ungenauigkeit des Gegners schön ausnutzen und erhielt eine prächtige Stellung.

An Brett 5 bekam es Holger mit einem notorischen c4 Spiele zu tun, hatte aber die ganze Stellung gut im Griff, andres als Reiner an Brett 6, der 2 Bauern opferte dann aber die Züge vertauschte und auf einmal anstatt der viel besseren Stellung nix dafür hatte. Besser ging es Uwe an Brett 7 der schnell eine ruhige ausgeglichene Stellung mit Schwarz erreichte und folgerichtig ein Remis erreichte.

Zwischenstand 2,5 zu 0,5 für uns, noch 1,5 Punkte bis zum Klassenerhalt.

Der nächste „halbe“ gelang an Brett 5. Der Gegner hatte durch einen Zeitverlust  Reiner zu einer optisch starken Angriffsstellung verholfen und bot trotz der Mehrbauern Remis an. Nach kurzer Rücksprache wurde es angenommen, da dies eigentlich schon das Mannschaftsremis absicherte.

Den entscheidenden Schritt machte Holger, der seine taktischen Fähigkeiten mal wieder unter Beweis stellte und mit einem viel Rechenarbeit kostenden Opfer den Sieg einfuhr. Martin hatte inzwischen seine Stellung immer weiter vertsärkt so das es bis zum Zusammenbruch nur noch eine Frage der Zeit war. Doch es kam noch schneller Remisangebot angenommen, Mannschaftssieg gesichert.

Und dann war da noch Andreas, der tapfer seine Stellung gegen den GM verteidigte und auf einmal durch ein Opfer, das der GM übersehen hatte sogar etwas Oberwasser zu bekommen schien. Doch das entstandene Endspiel war dicht an der Remisbreite und auch bei 30 gegen nur noch 10 min fand Andreas bei dem reduzierten Material die richtigen Züge – Remis- klasse!

Wer hätte das gedacht. Nach sieben Runden noch Tabellenletzter, dann zwei Siege in den letzten beiden Runden und Klasse gehalten – mal wieder – und mal wieder gaaanz knapp. Der SK Altenkirchen hat die mit Abstand wenigstens Brettpunkte der Klasse, dies aber sehr effektiv verteilt.

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