SK Altenkirchen I weiter ungeschlagen

Remis gegen den Dauerrivalen aus Siershahn

Ein extrem hart umkämpftes Spiel endete in einem leistungsgerechten Remis. Wie oft schon vorher gingen solche Partien gerade gegen diesen Gegner verloren! Nach drei Stunden Spieldauer war an allen Brettern noch alles möglich. Thomas Hoffmann (Brett 6) war dann der erste, der ein Remisangebot seines Gegners annahm, Martin Kaster (Brett 5) folgte kurze Zeit später. Alle anderen Partien waren völlig offen. Als sich nun die Zeitnot näherte stieg auch die Anspannung im Turniersaal. Das nächste Remis folgte in der Partie von Konstantin Weber, der allen Angriffen seines Gegners trotze und das angebotene Remis annahm, bevor in Zeitnot alles hätte geschehen können. Der Mannschaftsführer Johannes Krumm hatte ein hoch taktisches Spiel auf dem Brett, das durch die Zeitnot immer schwieriger zu beurteilen wurde. Er nahm einen Bauern und sein Gegner bekam einen höllischen Angriff. Doch dieser drang zum Glück nicht durch, daher auch hier: Remis. Dann folgte das erste Zeitnotopfer. Zum Glück war es Claude Wageners Gegner. Claude, an Brett 3, stand immer leicht besser und sein Kontrahent musste bei jedem Zug aufpassen und prompt übersah er eine Drohung. Das war die Führung. Es spielten noch Andreas Brühl (Brett 1), bei dem der nach einer wilden Bauern- und Figurenschlagerei nicht so recht wusste, wer da eigentlich besser steht. An Brett 2 erwehrte sich Reiner Schmidt seines nominell klar überlegenen Gegners, den er zu Beginn gut im Griff hatte, dann aber einen Bauern für Stellungsdruck opferte. Und nun musste sich zeigen ob der Druck ausreichend ist. An Brett 8 klammerte Olli Heidorn, der irgendwie von Anfang an nicht so gut aussah. Dann war die erste Zeitnot geschafft und als sich der Rauch verzogen hatte, einigte sich Andreas mit seinem Gegner auf Remis, Reiner Schmidt gewann den Bauern zurück und ließ auch nichts mehr „anbrennen“, nur Olli konnte die Stellung nicht mehr halten und musste aufgeben. Aber immer hin, wieder ein Punkt gegen den Abstieg. Aber halt, wir sind Tabellenführer! Trotzdem, wir brauchen zum Klassenerhalt noch mindestens ein bis zwei Siege und die Wettkämpfe sind alle extrem knapp. Schön auch, dass die Mannschaftsneulinge heute beide remisiert haben. Das sollte Hoffnung für die restlichen Partien geben.

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  1. Um Verzeihung, eine kleine Korrektur, ich spielte an Brett Sieben und stellte meine im Mittelspiel erlangte klar vorteilhafte Stellung erst in extremer Zeitnot (21Sekunden für 7 Züge) ein, nachdem ich darob hinaus aus mannschaftsdienstlichen Aspekten heraus eine zwingende Zugwiederholung unterließ.

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